Fantasy-Reihe Dyluna, Band 1: Leseprobe

„Leute, es gibt hier keine gefährlichen Raubtiere!“, versuchte Marco die aufgekommenen Zweifel auszuräumen. „Es kann sich hierbei also nur um so etwas in der Art handeln.“
Die Mädchen schauten ihn nach wie vor beunruhigt an. Aber schließlich bewegten die drei ihre immer noch nervösen Pferde dann doch vorsichtig über die aus Lavabrocken bestehende Geröllhalde, den Übergang in diese Wildnis. Links und rechts des von ihnen eingeschlagenen Trampelpfades wuchsen dichtes Gestrüpp, Dornenhecken und Feigenkaktusse, aber auch Feigen- und Johannisbrotbäume.
Langsam legte sich ihre innere Unruhe wieder.
Nach einer Weile machte Marco Halt und zeigte auf eine bestimmte Stelle im Gestrüpp, wo ein Feigenbaum mit herrlich reifen Früchten stand. „Habt ihr Lust auf ein paar Feigen?“
„Au ja“, kam es von beiden Mädchen im Chor. Daraufhin stiegen sie alle von ihren Pferden.
„Übernehmt ihr mal bitte kurz Blanca, dann geh‘ ich zu dem Baum dort hinüber und hol‘ uns welche.“
Alison, die am nächsten stand, griff nach Blancas Zügel. Während sich Marco nun einen Weg durch das dichte Gestrüpp bahnte, warteten die Mädchen auf dem Weg bis er wieder zurückkam.