Auf einmal knurrte Ricky zähnefletschend eine Ansammlung verwilderter Sträucher an.
„Was ist los, Ricky?“, wandte sich Lissy dem total angespannt dastehenden Tier zu. „Treibt sich hier etwa ein Stachelschwein oder einer dieser wilden Hunde irgendwo im Dickicht herum?“
Der kleine Kerl ließ sich nicht beirren. Bewegungslos und wie hypnotisiert starrte er auf das dichte Buschwerk, einzig seine Flanken zitterten. Außerdem zeigten die angelegten Ohren und die krampfhaft eingeklemmte Rute an, dass seine demonstrierte Drohhaltung von Angst begleitet war. Den beiden Mädchen wurde es langsam unheimlich zumute.
Nun witterten auch die Pferde Gefahr. Schnaubend warfen sie die Köpfe hoch und begannen laut wiehernd zu steigen. Lissy und Alison konnten sie kaum noch halten. Sie bekamen es nun richtig mit der Angst zu tun, denn für ein derart verstörtes Verhalten der sonst so verlässlichen Tiere gab es nur eine Erklärung: Ihr Leben war bedroht.
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