Während Pineta schreiend in den Schutz der Dunkelheit flüchtete, trat Skirra mit gesenktem Haupt, den rechten Arm mit der Schlange in der Hand ausgestreckt, vor den Dämon und kniete sich demütig vor ihm nieder. Das Tier schnellte mit wütenden Zischlauten hin und her, wild entschlossen, sich aus der Umklammerung zu befreien. Dabei riss es sein Maul auf und schlug mit den gefährlichen Giftzähnen um sich. Beinahe hätte das geschuppte Scheusal Skirra am Arm erwischt. „Skirra, wie konntest du es wagen, das unfehlbare Gericht der Schlange zu beeinflussen!“, brüllte der Dämon. Dabei stieß er die Luft so kräftig aus seinen Lungen heraus, dass Skirra die Kapuze ihres Umhangs vom Kopf gefegt wurde und ihre Haare wie bei einem Sturm nach hinten gerissen wurden. Dylunas Blick fiel auf das Profil des vernarbten Gesichtes der Hexe. Unwillkürlich erinnerte sie sich dabei wieder an jenes traumatische Erlebnis, als sie direkt in die furchterregenden, blutunterlaufenen Augen dieses entstellten Gesichtes geschaut hatte, und sie sich daraufhin zum ersten Mal in ihr Seelentier verwandelt hatte. Dyluna fröstelte.
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