„Erhabener Beliar“, hörte sie Skirra unterwürfig sagen, „verzeiht mein Eingreifen in tödlicher Gefahr. Aber … dieses unbedachte Kind bedeutet mir sehr viel! Lasst Gnade walten.“ Zunächst herrschte Stille. Dann war die tiefe dröhnende Stimme gefährlich ruhig zu vernehmen: „Dieses eine, einzige Mal!“ Der Dämon erhob demonstrativ den rechten Zeigefinger. „Aber nur weil du es bist, die mir diese Bitte entgegenbringt. Mir sind deine Verdienste um die dunkle Macht wohl bekannt, außerdem bist du mir und dem erhabenen Luzifer stets in angemessener Demut gegenübergetreten.“ „Habt Dank, ehrwürdiger Beliar!“ Skirra klang sehr erleichtert. „Lehre deine unwürdige Schülerin Bescheidenheit!“, grollte Beliar. „Ihr könnt darauf bauen!“ Skirra kniete noch immer in Demutshaltung, die tobende Schlange krampfhaft umfasst. Nun richtete der Dämon seine Hände auf das ihm entgegengestreckte wilde Reptil. Ein letztes Mal zuckten Blitze aus seinen Fingern. Sie drangen in das linke und rechte Auge der Schlange, die nun den Kopf erstaunlich ruhig hielt.
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