Er drehte sich zu Marco, der nun ebenfalls stehengeblieben war, und schaute ihn erschrocken an. „Marco, du hast mir zwar erzählt, dass in Antonellas Hütte eingebrochen wurde, dass dabei jedoch die massive Eingangstür komplett eingetreten wurde, das hätte ich nicht erwartet. Wer zum Henker konnte das gewesen sein?“ Mit ernster Miene erwiderte Marco Pietros Blick.
„Tja, mein Freund, mit solch brachialer Gewalt gehen nur …“
„Jaaa …?“, fragte Pietro ahnungsvoll, und er bekam plötzlich eine Gänsehaut. Er erinnerte sich an die drei Bulben, denen Marco und er Anfang der Sommerferien auf dem Friedhof von Paternò begegnet war. „Du meinst doch nicht etwa, dass diese Monster …??“
„Oh doch!“, sagte Marco mit Nachdruck. „Aber“, wandte Pietro etwas skeptisch ein, „wie kannst du da so sicher sein?“ Plötzlich stutzte er. „Warst du bei dem Einbruch etwa …??“
„Ja … und … Dyluna und Alison übrigens auch!“
„Was!“, rief Pietro fassungslos, „ihr wart echt dabei?! Und – die Monster haben euch nicht erwischt?! Aber wie haben die bloß hierher gefunden – und – wie kamen die überhaupt dazu, ausgerechnet in die Hütte von Antonella einzubrechen?“ Plötzlich hielt Pietro abrupt inne. „Dyluna …?“ Irgendwie verstand er nun gar nichts mehr!
Da erzählte Marco seinem Freund, was er im vergangenen Sommer erlebt hatte. In diesem Zusammenhang lüftete er auch das Geheimnis um Lissys Herkunft, und wie es dazu gekommen war, dass sie ausgerechnet bei den Carossias in Paternò aufgewachsen war.
