Fantasy-Reihe Dyluna, Band 2: Prolog

<Kaum dass Pietro sich richtig umgesehen hatte, entdeckte er auch schon die geöffnete Luke im Boden, den Zugang zu der Lavahöhle. Daneben lag die dicke Bodenplatte. Neugierig trat er an den Rand der Öffnung heran. „Wow“, rief Pietro überrascht, „in den Schacht hier führen ja Steigeisen hinunter!“ Er schaute Marco fragend an. „Geht es da etwa in einen Geheimgang hinunter?“ „In eine geheime Lavahöhle“, verbesserte Marco. „Krass!“, entfuhr es Pietro, „und das direkt von der Hütte aus!“ Plötzlich stutzte er. „Aha, so also seid ihr den drei Riesen damals entkommen! Nur gut, dass solche Monster nicht durch die Öffnung hier passen!“ „Ja, ja“, beeilte sich Marco, dieses Thema zu beenden. Er wollte Pietro nicht auch noch mit der Tatsache schockieren, dass es sich bei den Bulben um Gestaltenwandler handelte. „Marco, zeigst du mir die Höhle dort unten?“ „Na klar!“ Marco holte eine Schachtel Streichhölzer. Nun stiegen sie vorsichtig in die lautlose Dunkelheit hinab. Gespenstisch hallten ihre Tritte von der Höhlenwand wider. Pietro war total aufgeregt, er fragte sich, was ihn dort unten wohl erwartete. Unten angekommen blieb Marco stehen. Er angelte in einer Felsnische nach zwei Fackeln und entzündete eine davon. Pietro schaute sich im Licht der Fackel um, dabei sog er pfeifend die Luft zwischen den Zähnen hindurch. „Alle Achtung, diese Lavahöhle scheint ziemlich groß zu sein!“